Informationen und Tipps für Auswanderer nach Brasilien

                                       






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Vale Europeu

               Hier finden Sie die wichtigsten Städte im "Europäischen Tal"


Im „Vale Europeu Catarinense“ (Europäisches Tal in Santa Catarina) trifft man größere und kleinere Städte, die ihre europäische Kultur in einem brasilianischen Kontext bewahrt haben und weiter pflegen. Hauptsächlich deutsche und italienische Einwanderer haben deutliche Spuren hinterlassen. Diese finden sich im Architekturstil, lokalen Festen, in der Gastronomie. Natürlich haben findige Einwohner diese touristische Besonderheit als Einnahmequelle für sich entdeckt.

Pomerode nimmt für sich in Anspruch, das „Deutscheste Fest in ganz Brasilien“ zu veranstalten. Es handelt sich um das „Festa Pomerana“. Die Einwohner feiern jedes Jahr 10 Tage lang ab Mitte Januar, mit Trachten, Umzügen mit historischen Fahrzeugen und Karren, Blasmusik und natürlich Bierzelten mit deutscher Gastronomie und Tanzvorführungen diverser Gruppen.

Aus dem Ortsnamen leicht erkennbar, kamen die ersten Einwanderer aus Pommern. Heute noch gibt es in der 30.000 Einwohner-Stadt  mehr als 300 Fachwerkhäuser. Pomerode reklamiert deshalb für sich, die Stadt mit den meisten Fachwerkhäusern außerhalb Deutschlands zu sein.

Läuft man durch die Strassen von Pomerode, hört man oft die Deutsche Sprache, die im Alltag noch immer gerne von den deutschstämmigen Bewohnern benutzt wird. Einmalig in Brasilien!

Oft abgebildet wird das „Portal Turístico Sul“, das südliche Stadttor. Hier ist das Tourismusbüro untergebracht.  Selbstverständlich gibt es auch ein nördliches Stadttor, das „Portal do Imigrante Wolfgang Weege“, welches die Nachbildung eines Stadttores von Stettin in Pommern ist.

Die Stadt beherbergt einige kleinere Museen, einen Zoo und sogar ein Theater mit 498 Plätzen. Seit 2002 gibt es auch einen Kunstverein.

Auf Facebook finden Sie ein kleines Video und weitere Impressionen in Portugiesisch über Pomerode:

https://www.facebook.com/nossapequenaalemanha/videos/1480637702242047/

Westlich von Pomerode erreicht der Reisende die Kleinstadt „Rio dos Cedros“. Die kulturellen Wurzel verteilen sich vorwiegend auf italienische Immigranten, es finden sich aber auch deutsche, österreichische und polnische Einflüsse. Beliebt ist das "Festa Trentina", das die Nachfahren der italienischen Einwohner immer im September feiern. Die richtige Zeit also, um italienische Küche und italienisches Flair zu geniessen.

Rio dos Cedros liegt in ca. 1000 Metern Höhe und und besticht vor allem durch die großartige Natur in der Umgebung. Dem Besucher bietet sich die Gelegenheit, zahlreiche Seen, Flüsse und Berge zu erkunden. Mutige können sich auch an mehreren Wasserfällen abseilen. Die Gegend eignet sich auch sehr gut zum Moutain Biking.

Zahlreiche, auch hohe Wasserfälle (bis zu 100 Meter) eingebettet in Atlantischem Regenwald sind das Aushängeschild von "Benedito Novo". In der Kleinstadt finden sich Fachwerkhäuser, eine historische Hängebrücke und der "Friedhof der Deutschen Pioniere". In der weiteren Umgebung befindet sich das "Campo do Zinco" von Egon Koprowski. Der Besitzer ist deutscher Abstammung und unterhält sich mit deutschsprachigen Gästen selbstverständlich auf Deutsch! Egon betreibt mit seiner Familie die "Pousada Campo do Zinco", also ein Landhotel inmitten eines 18 kmgroßen Areals, das zu ca. 78% aus Atlantischem Regenwald besteht. Dazu kommen mindestens 10 Wasserfälle in weitgehend unberührter Natur. Egon bietet von ihm selbst geführte Ausflüge zu den Wasserfällen und andere Aktivitäten wie Reiten und Angeln an. Ein Highlight ist der unvergessliche Nachtspaziergang mit den Sternen oben und den tausenden Glühwürmchen unten als Beleuchtung! Egons Frau Margarete leitet die Küche und bietet ausgezeichnetes Essen in familiärer Atmosphäre.

Etwas weiter südlich liegt "Rodeio", das 1875 von italienischen Einwanderern aus dem Trentino gegründet wurde. Auf den Straßen kann man immer noch den italienischen Akzent heraushören. Die Einwohner begehen jedes Jahr das  "Saga Trentina", das an die Gründung der Stadt am 14. März erinnnert. Es gibt Tänze und Folklore, typisch italienische Gerichte, Käsespezialitäten, dazu die eigenen Weine aus der Region. Die "Vinícola San Michele" liefert einige der besten Weine ganz Brasiliens und hat bereits viele Auszeichnungen erhalten.

Im "Parque Municipal das Grutas" präsentiert sich die größte Höhle Südbrasiliens und eine der schönsten in ganz Lateinamerika: Die Höhle von "Botuverá". Etwa 65 Millionen Jahre alt, besteht diese aus 9 Sälen mit bis zu 20 Metern Höhe und kann teilweise unter Führung und mit strengen Sicherheitsregeln besucht werden. Der Rundgang dauert ca. 45 min. und der Besucher fühlt sich durch die zauberhafte Beleuchtung in eine ganz eigene Welt versetzt. Ca. 15 km von der Höhle entfernt liegt das Zentrum des kleinen, ca. 5000 Einwohner zählenden Ortes. Botuverá wurde von italienischen Immigranten geprägt, die aus dem norditalienischen Bergamo kamen. Deren Nachfahren veranstalten jedes Jahr im Juni das "Festa Bergamasca".

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